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Martina Brunner - 28-Jahre, Mutter einer kleinen Tochter ereilte im März 2003 (während eines Faschingsballs) überraschend dieser Schicksalsschlag.

Aufgrund eines geplatzten Blutgefäßes (Aneurysma) wurde ihr Kleinhirnbereich völlig eingeblutet.

 

Ein langer Weg ...

 

Martina wurde im Klinikum Deggendorf operiert. Ihr Zustand war kritisch, man wusste nicht, ob sie überleben würde. Nach drei Wochen auf der Intensivstation wurde sie nach Griesbach in eine Rehabilitationsklinik verlegt.

 

Dort plagten sie immer wiederkehrende Fieberschübe. Eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes war nicht in Sicht.

 

 

 

Martinas Familie sorgte dafür, dass sie im April in ein Therapiezentrum für Schwerst-Schädel-Hirn-Patienten in Burgau verlegt wurde. Sie erfuhr dort täglich mehrere Therapiestunden.

Trotz der lebenserhaltenden Einrichtungen wie Trachealkanüle (Martina konnte nicht schlucken), Ernährungssonde und Blasenkatheder, die ihr immer wieder Probleme bereiteten und ihre Lebensqualität massiv einschränkten, machte sie kleine Fortschritte und gewann an Stabilität.

Auf Fragen zwinkerte Martina für Ja, bewegte ihre Augen nach links und rechts für Nein. Manchmal war sie sehr traurig und weinte, wenn ihr von ihrer zweijährigen Tochter Elina erzählt wurde.

Zukunftspläne ...

Martina musste das Therapiezentrum verlassen, da keine derart großen Fortschritte zu verbuchen waren, dass die Krankenkasse die Kosten weiter übernehmen würde.Martina musste vorerst in das speziell für Wachkomapatienten eingerichtete  Pflegeheim in Obernzell. Ein Pflegesatz für einen Apalliker kostet im Schnitt 6000,- Euro pro Monat, ein Betrag der mit ihrer geringen Rente und der höchsten Pflegestufe nicht einmal zur Hälfte abgedeckt ist. Hier wurde Martina bestens gepflegt und auch therapiert.  So gelang es hier, dass die Trachealkanüle entfernt wurde und Martina wieder lachen konnte...

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